Wir wünschen allen Kunden, Kollegen, Schafpaten und Freunden der Schafhaltung ein Frohes Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr.

Ich möchte hier noch eine kleine Begebenheit erzählen, die jedem Schäfer gelegentlich passiert.

 

Am Freitag, den 15.12.2017 um 23.00 Uhr: Ein hochträchtiges Schaf steht kurz vor dem Geburtsvorgang. Es ist unruhig, läuft hin und her, scharrt auf dem Boden und ein Wechsel von Hinlegen und Aufstehen sind ein klares Indiz. Nach einiger Zeit kommt die Fruchtblase und nach einigen Wehen tauchen die Vorderfüße auf. Nach weiteren zehn Minuten geht es nicht weiter.

Jetzt ist der Schäfer gefordert: Hände desinfizieren, Schaf beruhigen und mal fühlen was da los ist. Die Vorderbeine sind eingeklappt und der Kopf will auch schon durch, aber so wird das nichts. Das ist zu eng, also Kopf sachte zurückschieben, Beinchen lang ziehen und beim nächsten Drücken kommt das Lamm. Alles prima, aber Bauchumfang der Mutter und Größe des Lammes lassen darauf schließen, dass da noch eines kommen wird.

Also heißt es wieder Warten. Nach ca. einer Stunde und einigen Presswehen tut sich nichts. Also wieder Hände desinfizieren und nachfühlen. Tatsächlich: Ganz weit im Schaf fühle ich wieder zwei Beinchen. Das Lamm ist aber noch so weit drinnen, dass ich abwarten muss. Nach einer weiteren Stunde fühle ich wieder nach und dieses Mal kann ich die Beinchen fassen, aber das Lamm kommt nicht, der Kopf ist nach hinten geklappt. Nach einigem Hin und Her ist das Lamm in die richtige Lage gebracht und endlich ist es da. Kein Schnaufer von dem Lamm – war alle Mühe umsonst?

Schaf und Schäfer sind erschöpft. Na ja, ein Lamm konnte ich retten, aber auf einmal ist da ein ganz kleiner Schnaufer! Sofort Schocktherapie mit kaltem Wasser, Herz-Massage und Mund zu Mund Beatmung: Nach einigen Minuten hatte ich das Lamm in der Welt, ein wunderschönes Gefühl für jeden Schäfer. Mittlerweile zeigt die Uhr 3.00 Uhr. Mutter noch anmelken, Nabel desinfizieren, dann sollte alles klappen. Ich gehe duschen und kann nicht gleich schlafen. So gegen 4.00 Uhr mache ich die Augen zu. Um 6.00 Uhr klingelt der Wecker: Aufstehen, Schafe füttern, frühstücken und um 9.00 Uhr bin ich bei der Arbeit.

Mit dem Gedanken, ein Lammleben gerettet zu haben, macht mir die entgangene Nachtruhe nichts aus. Aber mit dem Gedanken, das Lamm gerettet zu haben, damit es vom Wolf gefressen werden darf, ohne dass ich etwas dagegen tun kann, macht mich sehr traurig.




Es ist heiß... da genieße ich eine Abkühlung!



Am 28. Mai haben wir unsere gute Tat vollbracht und dieses Kitz gerettet.

Die Erstkommunionkinder von St. Sebastian freuten sich über den Besuch eines Schäfers (Hirte) mit einem Lamm am Weißen Sonntag.

Nachdem wir geschoren wurden, man uns die Klauen geschnitten hat, der Regen gekommen ist und das Futter so langsam wächst, hat unser Schäfer gesagt „Ihr dürft wieder raus" und hat die Weidesaison 2017 eröffnet.

Weitere Informationen finden Sie hier...



Nun ist es soweit, unsere Homepage ist überarbeitet und hat ein Neues Outfit.
Wir haben insgesamt nur wenig verändert, den sie gefällt uns immer noch sehr gut, wir denken das sie viele Informationen gibt wie sich unser
Betrieb entwickelt- und in den letzten Jahren verändert hat.

Das Jahr 2015 geht nun langsam zu Ende und ich muss eingestehen, dass ich die Homepage auch 2015 vernachlässigt habe.
Das Jahr 2015 begann für uns mit einem schweren Schicksalsschlag. Im März riss uns der tragische Tod unseres Sohnes den
Boden unter den Füßen weg. Wir tragen schwer an diesem Verlust. Thomas war auch eine feste Stütze in unserer Schäferei.
Aber die Arbeit mit den Tieren fordert Aufmerksamkeit, lenkt von grauen Gedanken ab und  so  finden wir langsam wieder in den Alltag zurück.
Vielen Dank Thomas für alles was Du für unsere Schäferei getan hast.
Zu allem Überfluss kam dann auch noch die extreme Trockenheit, die uns arbeitstechnisch schwer belastet hat.

Am 13. Dezember findet unsere nächste Lammguckwanderung statt und wir hoffen wieder auf eine große und interessierte  Teilnehmerzahl.

Einen ganz tollen Bericht hat das Team von Frimeo über unsere Lammguckwanderung im Dezember gemacht.
Besuchen Sie einfach einmal die Seite von Frimeo hier....

frimeo GmbH - https://frimeo.de

Seit dem 1. Januar haben auch Evita, Josi und Nora einen Schafpaten.

Das Jahr 2014 geht nun langsam zu Ende und ich muss eingestehen, dass ich die Homepage etwas vernachlässigt habe.
Deshalb werde ich nun zusammenfassen, was sich das Jahr über bei uns ereignet hat und gelobe Besserung das wir nächstes Jahr wieder aktuell sind.
2014 ein Jahr mit positiven Nachrichten aber leider auch mit traurigen Tagen in unserer Schäferei, aber der Reihe nach.

Unsere Lammguck Veranstaltung am 23. März war ein voller Erfolg, bei herrlichem Frühlingswetter sind ca. 400 Gäste zu unserem Schafstall gewandert um bei der Schafschur dabei zu sein.
Auch mit ein Verdienst von Reinhard Schall, der die Veranstaltung im Hessischen Rundfunk bei dem „Hessentipp“ vorgestellt hat.
Die Dreharbeiten haben auf jeden Fall viel Spaß gemacht.

Am 17. Mai ist mein Schwager Wilhelm Kirchschlager, Schreinermeister mit Leib und Seele, viel zu früh für uns alle, verstorben.
Er war auf dem elterlichen Bauernhof groß geworden und hatte viel Verständnis und Anregeungen für unsere Schafhaltung.
Unsere Ställe und Einrichtungen, eigentlich alles was mit Holz zu tun hat wäre ohne seine Mithilfe, egal ob bei der Planung oder Ausführung, nie das geworden was sie heute sind.
Alles wurde von ihm bis ins kleinste Detail geplant und gebaut.
Vielen Dank für alles Wilhelm.

   

Am 4. Juli waren Rey, ein paar Schafe und ich Gast bei dem Hesseischen Rundfunk,
da wurde die Sendung „Hallo Hessen“ gedreht.


Bei der Tierschau anlässlich des Beerfeldener Pferdemarktes bekamen wir die Auszeichnung für das beste Mutterschaf bei den Fleischschafrassen.
  
   Unsere Lammguckveranstaltung Lagerfeuerromantik am 2. August war so schnell ausgebucht,  dass wir die Veranstaltung am 9. August noch einmal wiederholt haben.

Am 8. August waren Cliff, einige Schafe und ich wieder zu Gast bei dem Hessischen Rundfunk, diesesmal wurde die Sendung „Service Garten“ aufgezeichnet.
 

Am 23. September mussten wir Luna und Eddy über die Regenbogenbrücke gehen lassen.
Bei Luna haben wir den Tag kommen sehen sie war halt schon alt, aber für Eddy diesen tollen Hütehund kam dieser Tag aber viel zu früh. Mehr zu Eddy unter Hunde – Eddy.

Vielen  Dank für die Zeit, die wir mit euch verbringen durften.
 

   Naturparkmarkt
    

Am 28. September war der Naturparkmarkt in Neckargemünd wieder ein tolles Erlebnis, dass mittlerweile fester Bestandteil bei unseren Events ist.

   Vom 10. – 12. Oktober waren wir erstmals mit Wurst vom Schaf und unseren Lammfellen auf dem Odenwälder Bauernmarkt mit unserem neuen Stand vertreten.
Es hat uns gefreut, dass unsere Produkte so gut angekommen sind und sagen auf diesem Weg allen Kunden nochmals: Vielen Dank und besuchen Sie uns wieder.

Unser 4. Hüteseminar für Border Collies war auch dieses Mal ein voller Erfolg. Mit Teilnehmern aus Niedersachsen und Tirol waren Hundehalter mit ihren Hunden sehr weit angereist. Frauke Spengler hat dieses Seminar wieder großartig geleitet und jeder Teilnehmer ist mit einem guten Gefühl nach Hause gefahren.

Am 9. November bin ich mit El Rey zum zweiten Mal auf einem Trial gestartet.
Mit dem 5. Platz von 10 Startern sind wir von Illingen zufrieden nach Hause gefahren und warten auf den nächsten Trial.


Rechtzeitig für unsere nächste Lammguckwanderung am 14. Dezember kommen nun die ersten Lämmer. Den Anfang hat unsere Fee am 14. November mit einem prachtvollen Mutterlamm gemacht.


Es war also, wie man sieht, wieder ein Jahr voller Höhen und Tiefen, aber das ist halt nun einmal der Lauf des Lebens.
Es gibt schöne und traurige Tage und wir müssen sie nehmen wie sie kommen, schauen wir einmal was uns das nächste Jahr bringt.

Auf diesem weg möchte ich rechtzeitig zum ersten Advent allen unseren Verwandten, Freunden, Kollegen, Kunden, Besuchern, Helfern eine besinnliche Adventszeit, eine geruhsames Weihnachtsfest und einen guten Start in das neue Jahr wünschen, es würde uns freuen Euch alle im nächsten Jahr wieder zu sehen.

Unsre Eselgruppe hat sich auf drei Eseldamen vergrößert, von links Mona, Maja und Lotti, Mona und Maja sind aus dem Schwarzwald zu uns gekommen

Dieser Brief erreichte uns von den Kindern von dem Haus Tobias aus Freiburg, die letztes Jahr bei uns zu Besuch waren.

Es ist erstaunlich wie man manchmal Kinder glücklich machen kann.

Erschienen in "Lust auf Landküche“. Zum ganzen Bericht bitte auf das Bild klicken (10,6MB)